Umwelt

 

Der Wald und das Wasser

 

Wie geht es dem deutschen Wald?

Der Anteil der Waldschäden erreichte im Jahr 1991 seinen Höhepunkt. Der Wald hat seine Fähigkeit, Schlagzeilen zu produzieren, eingebüßt. Vorbei sind die Zeiten, da die Hauptsorge der Nation dem Patienten Wald galt. Das Waldsterben war zu einem internationalen Begriff und gleichzeitig zu einem Symbol deutscher Liebe zur gefährdeten Umwelt geworden. Nach wie vor besteht jedoch Anlaß zur Sorge. Das Waldsterben trifft heute in einem neuen Gewand auf und heißt jetzt “Waldschaden“

Eine Waldschadenserhebung für Deutschland im Jahr 2002 hat gezeigt: Nahezu unverändert weisen 21 % der Waldfläche deutliche Nadel- und Blattverluste auf. Der Anteil der deutlichen Waldschäden erreichte 1991 mit 30 % einen Höchststand. Er ging bis 1995 auf 23 % zurück. Ab dieser Zeit hat sich der Zustand stabilisiert, jedoch nicht wesentlich verändert. Stabilisiert bedeutet noch keine Wende zum Besseren!

Es war die Luftreinhaltungspolitik der zwei letzten Jahrzehnte, die einer Stabilisierung zum Durchbruch verhalf. Es gelang, die Schwefeldioxidausstöße aus Kraftwerken, Industrie und Kraftfahrzeugen deutlich zu senken. Doch gemessen an der Belastbarkeit der Ökosysteme ist die Luftverunreinigung noch immer zu hoch. Die Verunreinigung resultiert aus der Folgewirkung der chemiegestützten intensiven Landwirtschaft und aus dem Straßenverkehr. Die über Jahrzehnte währende tiefgründige Versauerung der Waldböden durch den Eintrag von Schwefel- und Stickstoffoxiden bleibt eine schwere Hypothek für die Zukunft.

Seit den Orkanen Vivian und Wiebke im Winter 1989/90 hat sich der naturnahe Waldbau in Deutschland durchgesetzt. Damit ist der Mischwald auf dem Vormarsch. Die Durchmischung von reinen Fichtenbeständen mit standortheimischen Laubbäumen hat in vielen Fällen und Bezirken den Weg zum Dauermischwald geebnet. Die Zeit der Altersklassenwälder und der Nadelbaum – Monokulturen scheint überwunden. Das ist zumindest eine gute Nachricht.

Doch schon ziehen neue Gewitterwolken über den Wald. Es sind die Vollerntemaschinen, die heute die Waldarbeit bestimmen. Der Maschineneinsatz lässt befürchten, das schon bald ein maschinengerechter Wald gefordert wird. Zu einem solchen Stangerl - Wald passt die Umstellung moderner Sägewerke auf neue Sägetypen. Unter hohem Rentabilitätsdruck können sie nur schwach dimensionierte Stämme sägen. Damit wird der naturnahe Wald aus dem Sortiment fliegen.

 

 

Meere und Mehr: Sind wir womöglich die letzte Generation, die Thunfisch, Barsch oder Kabeljau essen werden oder auf der Speisekarte finden können? Jahrzehnte der Überfischung haben den Meeresboden zur Wüste verwandelt. Welcher Fisch ist noch nicht vom Aussterben bedroht?

Wasser, Ursprung des Lebens:

Leichtsinn wiegt schwer. Mit 1.000.000 Litern, also 1.000 m³, Trinkwasser (das entspricht etwa der Größe eines kleineren Schwimmbades) können 100 Menschen in einem Dürregebiet etwa 13 Jahre - oder 1300 Menschen ein Jahr – überleben.

Ein Liter Motorenöl verseucht 1.000.000 Liter Trinkwasser, eine Zigarette verseucht 100 Liter Trinkwasser.

Wilde Müllkippen, scharfe Reinigungs- und Waschmittel, Kosmetika, Chemikalien aller Art – niemand weiß, wie viel Trinkwasser diese Umweltsünden Jahr für Jahr unbrauchbar machen.

Wir leben schließlich in keinem Dürregebiet und haben Wasser noch im Überfluß aber teurer ist es geworden. Können wir es ohne Sorge verschwenden?? – Noch!!

Wasser ist kostbar. Es sollte uns eine Sorge wert sein. Ohne Wasser wäre nichts lebendig. Kein Schmetterling, keine Rose, kein Mensch. Schützen wir es vor Verschwendung und Vergiftung. Jeder kann etwas tun.

Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser, so Thales von Milet, ein griechischer Philosoph im siebten Jahrhundert v. Ch. “Aus Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück“.

Das Wasser der Erde befindet sich in einem ständigen Kreislauf, im Wechsel zwischen Verdunstung und Niederschlag. Zu 71 % besteht die Erdoberfläche aus Ozeanen, Seen etc.

Für das gesamte Wasser gilt: Nichts geht verloren, nichts kommt hinzu. Das Wasser kann also nicht weniger werden, aber es kann schlechter werden, weil es immer mehr Schadstoffe aufnehmen muß und

 

Der Wasserverbrauch steigt ständig – überall auf der Welt

 

Seit dem es die Zivilisation gibt, beschäftigen sich die Menschen mit der Leitungslegung von Wasser. Erst sehr spät, im 18/19 Jahrhundert, wurde aufgrund vermehrter Seuchen und auf bestreben der Mediziner und Politiker mit der kommunalen Ableitung von Wasser und der Wasserentsorgung begonnen.

 

 

Methodensammlung zur Probenahme bei Wasserproben erstellt vom Unterausschuss Methodenentwicklung des LAG:

Grundlagen und Anwendungsbereich:

Im Rahmen der Überwachung von gentechnischen Anlagen und Freisetzungsflächen transgener Pflanzen sind in bestimmten Fällen Stichproben aus Wasserbehältnissen (z. B. Laborwasserbäder) sowie aus Abwasser, natürlichen Gewässern, Talsperren und Kläranlagen zu entnehmen. Zweck der Probenahme ist die Untersuchung des Probenwassers auf unerlaubt oder unbeabsichtigt freigesetzte gentechnisch veränderte Mikroorganismen (GVM). Das hier beschriebene Verfahren wurde auf der Grundlage bereits bestehender Normen erarbeitet:

DIN 38411 - Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchungsverfahren / Mikrobiologische Verfahren (K):

Teil 1: Vorbereitung zur mikrobiologischen Untersuchung von Wasserproben

Teil 5: Bestimmung vermehrungsfähiger Keime mittels Membranfilter und AQS - Merkblättern zu den Rahmenempfehlungen der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) für die Qualitätssicherung bei Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchungen

DVGW- Wasser- Information, Nr. 62, Ausgabe 03/00

DIN EN 25667 - Wasserbeschaffenheit / Probenahme.

 

Über 600 Kilogramm Müll je Bundesbürger landeten 2015 in der Tonne

 

 

 

 

Dipl.-Ing. (Univ.) R. Rumpf

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